German Translations

Wie ein Vulkan, der erwacht

Aus einem tiefen Traum

Λάβα – Lava (L. N., 1997)

(c) All translations by Regina & Christiana.


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Λάβα – Lava
Interpretin: Alkistis Protopsalti
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nikos Antypas; Albumtitel: San Ifaisteio pou Xypna, 1997)

Wie ein Vulkan, der erwacht
Aus einem tiefen Traum
Und das, was die Berge erschafft,
Weint, um geboren zu werden
Wie ein Vulkan, der erwacht
Und sieben Generationen lang erloschen war
Meine Lava, meine Lava,
Mein heißes Blut

Wenige Verwandte,
Entfernte Cousins
Sag mir, ob jemand übrig blieb,
Für uns, die geflügelten Wesen.
Wenige Verwandte
Im tiefsten Inneren des Gedächtnisses.
Meine Lava, meine Lava
Körper des Himmels

Ich habe das Licht empfangen
Und dort führt Dich das Herz gewöhnlich hin
All das hatte ich nicht berücksichtigt –
Die bleiche Seite der Welt
Habe ich nun verstanden
Ich habe das Licht empfangen
Und ertrage das Feuer
In meiner Brust
All das hatte ich nicht berücksichtigt –
Die bleiche Seite der Welt
Habe ich nun verstanden

Wie ein Vulkan, der erwacht
Aus einem tiefen Traum
Und das, was die Berge erschafft,
Weint, um geboren zu werden
Wie ein Vulkan, der erwacht
Und sieben Generationen lang erloschen war
Meine Lava, meine Lava,
Mein heißes Blut

Ich habe das Licht empfangen
Und dort führt Dich das Herz gewöhnlich hin
All das hatte ich nicht berücksichtigt –
Die bleiche Seite der Welt
Habe ich nun verstanden
Ich habe das Licht empfangen
Und ertrage das Feuer
In meiner Brust
All das hatte ich nicht berücksichtigt –
Die bleiche Seite der Welt
Habe ich nun verstanden

Wie ein Vulkan, der erwacht
Aus einem tiefen Traum
Und das, was die Berge erschafft,
Weint, um geboren zu werden
Wie ein Vulkan, der erwacht
Und sieben Generationen lang erloschen war
Meine Lava, meine Lava,
Träne von Christus

Und ich habe mit Lava empfangen,
Das, was die Leute im Verborgenen sagen,
Und als erschiene es völlig irrsinnig,
Habe ich die Seufzer der Lebenden begriffen.

Ich, das Licht…



Η Βόλτα – Der Spaziergang

Interpret: Marios Frangoulis
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Marios Frangoulis; Albumtitel: Galazia Limni, 2019)

Komm‘, gehen wir heute Abend spazieren
Ohne Kompass lassen wir uns treiben
Die Welt ist voll mit Ereignissen
Aber ich habe immer wieder an Dich gedacht

Und rings um die Akropolis niemand
Weder Athena, noch ihr Speer
Jeder lebt in seinem eigenen Märchen
Und wir sind Wanderer auf dem Weg der Liebe

Monastiraki und Thissio
soweit unsere Puste reicht
Ein Museum bewacht die Kunst
Und wir beschützen in den Straßen die Unsere

Lass‘ den Abend das Fußballspiel genießen
Auf einem übergroßen Bildschirm
Das, was ich mit Dir fühle
Wird auf ein weißes Betttuch projiziert

Und rings um die Akropolis niemand
Weder Athena, noch ihr Speer
Jeder lebt in seinem eigenen Märchen
Und wir sind Wanderer auf dem Weg der Liebe

Monastiraki und Thissio
soweit unsere Puste reicht
Ein Museum bewacht die Kunst
Und wir beschützen in den Straßen die Unsere

Komm‘, gehen wir heute Abend spazieren
Ohne Kompass lassen wir uns treiben
Die Welt ist voll mit Ereignissen
Aber ich dachte nur an Dich



Στεριές – Festland
Interpretin: Alkistis Protopsalti
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nikos Antypas; Albumtitel: Ydrogeies Sfaires, 2000)

Etwas wird sich ändern
wird uns beschützen
zu allen Zeiten.
Hefe ist das Gedächtnis
im neuen Teig
und nur in dem

Die Lieder sind das Festland –
wie ein sternenklarer Himmel für Schiffbrüchige.
Meilen und nautische Faden würde ich zurücklegen.
Lebe, wie Du willst, und Du wirst es hören

Etwas wird sich ändern
und wird den Westen erschrecken
Danach werden wir eine andere Schönheit sehen,
die, welche wir erhofften

Die Lieder sind das Festland –
wie ein sternenklarer Himmel für Schiffbrüchige
Meilen und nautische Faden würde ich zurücklegen,
solange Du mich magst, um mich zu hören

Dank sei Gott für das Herz in mir,
dass es alles Unvergessliche
zu lieben vermochte.

Einen neuen Geruch will das Herz,
um seinen Weg zu gehen,
Schlüsselwörter für Erwachsene und Kinder
wieder im Ohr.



Πες μου – Sag mir…

Interpretin: Argyro Kaparou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Lina Nikolakopoulou; Albumtitel: Xeirolaves, 2013)

Nimm mich in Deine Arme
Und wirf mich um
Mach mich zu Deinem Nest
In Deiner Umarmung

Komm und rette mich
Gib mir einen Sinn
Leere Träume und unechte Zärtlichkeiten
Nimm sofort weg

Sag mir, dass wir gut leben werden
Zeig mir alle schönen Verrücktheiten dieser Welt
Schick mir ein Taxi, wenn es regnet
Komm in mein Herz, mach den ersten Schritt mit Deinem rechten Fuß

Sag mir, dass wir unser Leben gemeinsam leben werden
Mit doppelt großen Betttüchern und paarweisem Atem
Schick mir Schatten, wenn mir heiß ist
Schick alle „Neins“ weit weg

Küss mich auf den Mund
Ich möchte schmelzen
Wenn ich Dich anschaue
Soll ich der Liebe ähneln

Frag das Orakel:
Es gibt keinen Abschied
Das Glück will
Die Lautsprecher auf Stereo gestellt haben

Sag mir, dass wir gut leben werden
Zeig mir alle schönen Verrücktheiten dieser Welt
Schick mir ein Taxi, wenn es regnet
Komm in mein Herz, mach den ersten Schritt mit Deinem rechten Fuß

Sag mir, dass wir unser Leben gemeinsam leben werden
Mit doppelt großen Betttüchern und paarweisem Atem
Schick mir Schatten, wenn mir heiß ist
Schick alle „Neins“ weit weg

Sag mir, dass wir gut leben werden
Zeig mir alle schönen Verrücktheiten dieser Welt



Τα πέδιλα – Die Sandalen

Interpretin: Haris Alexiou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nikos Antypas; Album Title: Di’ Efchon, 1992)

Mit meinen weißen Sandalen
ging ich einmal spazieren
neben den Netzen eines Fischers.
Mein Vater besaß Orden
und glänzende Auszeichnungen –
aber mir fehlte die Freude.
Und in meinen Gedanken sah ich ein Meer –
wessen Traum ist es, den ich kaputt gemacht habe?

Mit meinen weißen Sandalen,
von welchen der Faden abgerissen,
fand ich warmen Asphalt
Mit einer kleinen Blüte im Blumentopf,
die sich gerade von der Erde befreit hatte
Lachen und Tränen kreuz und quer
und ich sah ein Meer im Licht –
vielleicht ist die Liebe verborgen

Mit meinen weißen Sandalen
trete ich auf alles Geplünderte
wilde Dornen der Zeiten
auf unsagbaren Wegen
an ihrer Schnalle mich festhaltend
beuge ich mich
und binde die Gegenwart los

Und ich habe ein Meer als Wunsch –
als wäre die Seele ein Kieselstein



Η σωτηρία της ψυχήςDie Rettung der Seele

Interpretin: Alkistis Protopsalti
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Stamatis Kraounakis; Albumtitel: Kykloforo ki Oploforo, 1985)

Die Morgenfrühe auf dem Land
Wir werden sie neu entdecken
Im Bett einander umarmend
Und es macht nichts,
Dass wir uns so früh umblicken,
Ohne etwas Bestimmtes zu suchen

Die Zutaten der Sicherheit
Sind liebevolle Worte,
Auf Kassetten aufgenommen,
Über all die Dinge, die so spät eintrafen,
Aber das Herz nahm sie auf
Mit weit offenen Armen

Die Rettung der Seele
Ist eine großartige Sache
Gleich einer kleinen Erholungsreise
Mit einer verborgenen Verletzung

Ein menschenleerer Strand
Und würden wir bloß ausdehnen dort
Den Schritt unseres Lebens
Und es macht nichts, dass so viele Küsse,
Bevor sie alt werden,
Von den Wellen weggespült werden

Und dort, am Rande der Linie,
Werden wir widmen
Unsere alten Stücke
An all die Dinge, die so klein waren,
Und doch einen Schatten warfen,
Sodass sie Palästen glichen



ΆρτεμιςArtemis

Interpret: Vasilis Papakonstantinou, Feat. Dimitra Galani
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Dimitra Galani; Albumtitel: Anasa, H Techni Tis Kardias, 1995)

Ich werde Dich nicht dazu zwingen, zu kochen
Ich werde in Deiner Nähe sein, nur wenn Du mich suchst
Und dann verschwinde ich wieder, damit Du Verlangen nach mir hast

Ich werde keine schwarze Aktentasche ins Büro tragen
Eine Adlerfeder werde ich als Kamm tragen
Als Zeichen der Legion der ruhmvollsten Ehre

Artemis – Du Göttin der Mädchen
Erschrecke mich immer mit einem silbernen Bogen
Vor den Scheinsiegen der Männer
Und vor deren Betrübnis, damit ich davon ausgeschlossen bin

Ich habe Dich nicht an meiner Seite, um jemanden zu haben, auf den ich eifersüchtig sein kann
Wirf Deine Schleier in die Wälder, in denen ich tanze
Sodass ich Dich die ganze Nacht lang anbeten kann – wie ein Wächter

Mit meinen ledernen dreckigen Stiefeln
Habe ich in mir Vorstellungen und Türen zerbrochen
Um Dich wie die Erde zu umarmen – rein.

Artemis – Du Göttin der Mädchen
Erschrecke mich immer mit einem silbernen Bogen
Vor den Scheinsiegen der Männer
Und vor deren Betrübnis, damit ich davon ausgeschlossen bin



ΑιγαίοDie Ägäis

Interpretin: Alkistis Protopsalti
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nikos Antypas; Albumtitel: San Ifaisteio pou Xypna, 1997)

Als ich klein war, sollte ich in der Schule Gedichte aufsagen
Aber ich, die ich mein Herzen schneller schlagen hörte,
sprach diese wie zu einem Feind:

Viele haben mich erobert, nicht nur Du
Sie haben meinen Körper erhalten und sahen ein Azurblau
Mein erstes Ich – die Ägais

Ein Band – schräg um meine Schulter geschlungen
Hoch auf einem Felsen sitzend rief ich: O Heimat, mein Gedächtnis!

Tag und Nacht umarmt
Deine Frau mit Lorbeer und Palmzweig
Erschaffen von Theophilos
In Ölfarben auf diesem Gemälde.

Ach meine Seele – Du Meerjungfrau
Was fragtest Du, ob er lebt – da lachte ich

Greif‘ eine Nadel von der Kiefer
Damit die Schallplatte Meergeräusche spielt –

Ich selbst bin nicht groß von Statur
Aber ich bete das Weltall an
Vom Anfang bis zum Schluß – von Alpha bis Omega

Ich wandle das Wort „es wird sein“ in ein Meer um
Und noch waghalsiger als das Salzige ist
Mein erstes Ich – die Ägais

Freue Dich, o freue Dich, Du tapfere Heimat
Auf der Asche der Palme erbaut
Erschaffen von Theophilos
In Ölfarben auf diesem Gemälde.

O meine marmorne Aphrodite
In unserem Seufzer (Ach) lebt niemand – das sind Lügen
Welche Insel hat sowohl
Gischt als auch Blut eingeatmet?



Es gibt Lieder, die neue Wege eröffnen

Und andere, die sich anfühlen wie ein leichter Regen auf den Schultern

Πόσα Γράφει Η Αγάπη Ακόμα – Wie viele Lieder schreibt die Liebe immer noch
Interpretinnen: Dimitra Galani, Alkistis Protopsalti
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Dimitra Galani; Albumtitel: Live sto Vox, 2005)

Du siehst mich an, ich sehe Dich an
Du hältst mich fest, ich halte Dich fest
Du liebst mich, ich liebe Dich

Es gibt Lieder, die neue Wege eröffnen
Und andere, die sich anfühlen wie ein leichter Regen auf den Schultern
Sanfte Worte, die das Herz berühren und wärmen,
Die Liebe und Leben anfachen

Manche Leute gehen zusammen Arm in Arm,
Und Andere hören ihnen still zu
Ach, Applaus der Einsamkeit!

Es gibt Lieder, die eine leuchtende Sonne vor dem Sonnenuntergang hinterlassen haben
Und andere, die von Mund zu Mund weitergetragen werden
Wie viele Lieder schreibt die Liebe immer noch?
Worte, die die Herzen bluten lassen
Und andere, die zutiefst erlösen
Komm’, lass’ mich Dir erzählen, denn sie gleichen den Wellen

Heute Abend lass‘ uns beide zu einer Stimme werden
Zu einer Liebe auf der Bühne, die die Herzen entflammt
Lass’ uns heute Abend alle Eins werden,
Für Dich, für mich, ein belebender Atemzug –
Es gibt Lieder, die neue Wege eröffnen
Komm’, lass’ mich Dir erzählen, denn sie gleichen den Wellen



Σαϊτιά – Der Wurf des Pfeils
Interpret: Mihalis Hatzigiannis
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nestor Çok Rakia; Albumtitel: Erotas Angathi, 2017)

Ich weiß nicht, ob Du mich verzaubert hast,
aber mein kleines Herz hast Du strapaziert
Wenn ich Dein Liebling bin, dann sage es
Es ist nicht nur ein Blick, es ist ein Vulkan

Es stand geschrieben
Wie könnte ich es vermeiden
Heute habe ich Dich gefunden
Morgen werde ich gehen

Ach! Der Liebespfeil, geworfen auf mein armes Herz!
Ach! Donnerblitz! Wie komme ich da lebend heraus?!
Du sollst Dein Herz keinem Anderen schenken
Ich habe keine andere Liebe im Leben außer Dir
Die Augen, die ich gesehen habe, würden warten,
wenn nötig, sogar ein ganzes Leben lang

Du sollst Dein Herz keinem Anderen schenken,
und wenn Du gefragt wirst, sag‘, dass Du mich liebst
Und wenn sie Dir nicht glauben, mein Schatz, dann zeige mich vor,
mich, der ich Dich auf mein Herz tätowiert habe

Ich werde Deinen Ehering bestellen,
auch wenn mich Dein Vater nicht will
Uns vereinen geheime Freuden
Du gehörst zu den Träumen, die wahr werden

Ach! Der Liebespfeil, geworfen auf mein armes Herz!
Ach! Donnerblitz! Wie komme ich da lebend heraus?!
Du sollst Dein Herz keinem Anderen schenken
Ich habe keine andere Liebe im Leben außer Dir
Die Augen, die ich gesehen habe, würden warten,
wenn nötig, sogar ein ganzes Leben lang

Du sollst Dein Herz keinem Anderen schenken,
und wenn Du gefragt wirst, sag‘, dass Du mich liebst
Und wenn sie Dir nicht glauben, mein Schatz, dann zeige mich vor,
mich, der ich Dich auf mein Herz tätowiert habe



Η εποχή της αγάπης – Die Jahreszeit der Liebe
Interpretin: Dimitra Galani
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Manos Hadjidakis; Albumtitel: Choros me ti skia mou, 1998)

Das Pfeifen des Windes trug Deinen Namen zu mir,
Deinen Namen, und die Seele zitterte davor

‚Bereite Dich vor‘, sagte das Herz zu mir, aber jeden Tag
verzehrte mich der Regen und trank auf Dein Wohl

Zärtlich rufst Du in der Nacht nach meiner Liebe,
zärtlich suchte auch ich Dich
Am Morgen gleichst Du einer Rose in meinem Garten
Am Morgen bleibt Dein Dorn hier zurück

Aber sollte ich Dich nicht finden, vergiss dies nicht:
Das, was Du kreuzigst, betest Du an. Mein Körper ritzte aus dem Gedächtnis Deine Berührung ein,
zuerst der Glaube und dann die Verfolgungen
Jemand Anderes trug Deinen Duft und machte
mich zu Scherben, und ich ging ganz bleich davon.

Zärtlich rufst Du in der Nacht nach meiner Liebe,
zärtlich suchte auch ich Dich
Am Morgen gleichst Du einer Rose in meinem Garten
Am Morgen bleibt Dein Dorn hier zurück

Aber sollte ich Dich nicht finden, vergiss dies nicht:
Das, was Du kreuzigst, betest Du an.
Aber sollte ich Dich nicht finden, ignoriere dies nicht:
Das, was Du kreuzigst, sollst Du anbeten.



Μαμά γερνάω – Mama, ich werde älter
Interpretin: Tania Tsanaklidou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Stamatis Kraounakis; Albumtitel: Mama gernao, 1988)

Die Kleidung, von der ich nicht gelernt habe, wie man sie wäscht,
stecke ich in eine Tüte und bring‘ sie Dir
Du fragst mich nach meiner Karriere,
nach meinen Nächten und meinen Tagen,
und ich bringe es fertig, mit Dir darüber zu reden

Und ich denke, während ich Coca Cola trinke,
wie sich, damit es gleich bleibt, alles ändert.
Und ich öffne Deinen Kühlschrank
Nach Deinem ‚Hallo‘ und Deinem ‚Auf Wiedersehen‘
habe ich mich in meinem Leben am Meisten gesehnt

Mama, ich habe Hunger,
Mama, ich habe Angst,
Mama, ich werde älter
Und ich fürchte, das zu sein, was Dir jahrelang Kummer bereitet hat:
Hübsch, jung und unglücklich

Die Jahre, die Du gealtert bist für mich,
sollst Du wissen, habe ich aufbewahrt für Dich
Meinen Abschluss machte ich mit Bravour,
aber meine Botschaft ist keine frohe:
Alles auf der Welt ist vorbestimmt

Dreißig Sommer und Winter
bringe ich Dir wilde Anemonen
Und schau, welch‘ ein Rätsel:
Das Urteil der Leute sagt mir:
Wir ähnelten uns wie zwei Tropfen Wasser

Mama, ich habe Hunger,
Mama, ich habe Angst,
Mama, ich werde älter
Und ich fürchte, das zu sein, was Dir jahrelang Kummer bereitet hat:
Hübsch, jung und unglücklich



Δι’ ευχών – Durch die Segnungen
Interpretin: Haris Alexiou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nikos Antypas; Albumtitel: Di’ Efchon, 1992)
        

Es fliegen Falken aus den Nestern                          
Um ein Bild unseres erschauderten Lebens zu erblicken
Wie die alten Sündhaften
Welchen weder eine Umarmung noch ein Versteck blieb

Unter dem kranken Regen                        
Auf den Nationalstraßen der Kühllaster               
Brennt das schwarze Öl aus der Seele    
Nicht für irgendetwas, was einem Segen gleicht

Durch die Segnungen unserer Heiligen
In den Tempeln der großen Schluchzer
Durch die Segnungen der Heiligen der Erde,
Der sichtbaren und der unsichtbaren Wunde

Durch die Segnungen der Heiligen, um die Du weinst
Durch die Du „Ich liebe Dich“ sagen kannst
Durch die Segnungen der Heiligen und auf ewig
Mit Gottes Atem

Ich schaue die Sonne an vom Berg aus
Und das Dynamit meiner Seele sprengt den Stein
Genau dann fange ich an, zu rennen,                                   
Innerhalb der fünf Meter der Logik der Welt                                   

Mit eingeritzten Initialen:
Name und Blut und Stamm und uralte Mauern
Und mit einem Bündel Griechisch
Werde ich, o Welt, meine Wahrsagungen mit dem Fingernagel einritzen

Durch die Segnungen unserer Heiligen
In den Tempeln der großen Schluchzer
Durch die Segnungen der Heiligen der Erde,
Der sichtbaren und der unsichtbaren Wunde

Durch die Segnungen der Heiligen, um die Du weinst
Durch die Du „Ich liebe Dich“ sagen kannst
Durch die Segnungen der Heiligen auf ewig
Mit Gottes Atem



Εγώ Μιλάω Για Δύναμη – Ich spreche über Stärke
Interpretin: Dimitra Galani
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Dimitra Galani; Albumtitel: Anasa, H Techni Tis Kardias, 1995)

Ich weiß, warum alles geschieht
Und wie es funktioniert
Mein Verstand hat mir geholfen
Zu begreifen

Die sensiblen Menschen verteidigen sich
Im Leben und sind langsam
Ihre Sehnsucht war es gewohnt,
Auf die Bremse zu treten

Aber ich spreche über Stärke,
Gleich der Liebe
Und ich verlange Priorität,
Natur, Position und Eigenschaft

Aber ich spreche über Stärke,
Gleich der Hoffnung
Und ich kehre zurück zur Unschuld
Zu meiner alten Identität

Ich weiß, was alles bedeutet
Und was es besagt
Mein Verstand hat mich gestimmt
Auf die neue Frequenz

Die sensiblen Menschen leiden
Und verzweifeln
Als ob die Welt es arrangiert hätte,
Den Wolf damit davonkommen zu lassen

Aber ich spreche über Stärke,
Gleich der Liebe
Und ich verlange Priorität,
Natur, Position und Eigenschaft

Aber ich spreche über Stärke,
Gleich der Hoffnung
Und ich kehre zurück zur Unschuld
Zu meiner alten Identität



Ατομική μου ενέργεια – Meine innere Kraft
Interpretin: Dimitra Galani
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Thanos Mikroutsikos ; Albumtitel: Anasa, H Techni Tis Kardias, 1995)

Nimm‘ mich, Nacht, nimm‘ mich mit
Im Sternenwagen
Damit ich eine Seele spazieren fahre
Die ich bereits eine lange Zeit quäle

Auf dieser Welt hatte ich es schwer
Weil ich mit einem Schicksal geboren wurde:
Was nach dem Leben kommt
Lieben zu lernen

Meine innere Kraft
Mein Atem auf meinen Lippen
Die erste Substanz, den Beginn,
Hebt mich hoch, damit ich sie sehe

Nicht aus Neugier
Aber ich passe nicht in die Materie
Und dieses falsche Zeitalter
Betet sie als Gott an

Gib mir, Welt, gib mir
Das allertraurigste „ópa!“
Damit ich es einmal umdrehe
Mit einem vornehmen Körper  

Und wenn ich dies aus meinem Sein
Und aus meinem Herzen gesagt habe
Dann soll die Liebe zum Gebet werden
Und das Böse zu Asche 

Meine innere Kraft
Mein Atem auf meinen Lippen
Die erste Substanz, den Beginn,
Hebt mich hoch, damit ich sie sehe Nicht aus Neugier
Aber ich passe nicht in die Materie
Und dieses falsche Zeitalter
Betet sie als Gott an      



Με την πλάτη – Mit dem Rücken
Interpretin: Eleftheria Arvanitaki
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Evanthia Reboutsika; Albumtitel: Mikres Istories, 2000)

Mit dem Rücken fällt das Feuer des Himmels
Im Meersalz gleicht der Strand einem Sommerpalast
Sag‘ mir etwas, etwas aus einer früheren Zeit
Welcher Kunde gibt der Jukebox einen Auftrag

Komm, gib eine Silbermünze und tanz‘
Welcher Winter hat es verboten
Schau, mein Atem ist an die Grenze dessen gelangt
Was im Leben wertvoll ist

Komm, gib eine Silbermünze und umarme
Was sich in mir kristallisiert hat
Fünf Nächte nur fand es Frieden
Und seitdem ruht es nicht

Mit dem Rücken fällt das Licht des Himmels
In anderen Ländern wird sich die strahlend blaue Leinwand öffnen
Sag‘ mir etwas aus einem früheren Leben
Das die Welt in meinem Inneren ungefähr beschreibt

Komm, gib eine Silbermünze und tanz‘
Welcher Winter hat es verboten
Schau, mein Atem ist an die Grenze dessen gelangt
Was im Leben wertvoll ist

Komm, gib eine Silbermünze und umarme
Was sich in mir kristallisiert hat
Fünf Nächte nur fand es Frieden
Und seitdem ruht es nicht



Να ‘μαι κοντά σου – Dir nahe zu sein
Interpret: Thodoris Voutsikakis
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nicola Piovani; Albumtitel: Omorfi Zoi, 2020)

Dir nahe zu sein
Nur das suche ich
Dir nahe zu sein

Dir zu erzählen habe ich nicht viel
Aber in Deiner Nähe
Vergehen alle Schwierigkeiten
Mit diesem „Hallo“ von Dir

Und während Du sprichst, wird Deine Stimme
Zum Weg, zu Gott, zu Geschichte
Und mein Herz ist offen
Und ich vergesse alles, was mir Sorgen bereitet hat

Nur in Deiner Nähe
Spüre ich, dass ich mich ändere
Der bewölkte Himmel bedroht mich nicht
Ich spüre, dass ich mich ändere

Es bedurfte großen Mutes
Dies zu verstehen
Und das Feuer zu bewahren
Mit dem ich anzünde

Und von Anfang an möge ich wieder
Das Lied des Herzens erleuchten
Und zärtlich möge ich den Schmerz,
Die Bitterkeit, das Schluchzen halten, wie eine Blume

Stunde für Stunde
Dir nahe zu sein
Und zu atmen
Ganz in Deiner Nähe.



Πόσο – Wie sehr
Interpret: Thodoris Voutsikakis
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Nicola Piovani; Albumtitel: Omorfi Zoi, 2020)

Ein sprachloser Blick fragt Dich
Um zu sehen, ob Du ein wenig an mich gedacht hast
Stell‘ Dir vor, Du würdest antworten: „Ja, oft.“
Im frischen Wind des Monats Mai

Ich verliere den Verstand, wann immer Du lächelst
Die Worte füllen sich mit Schweigen
Die Verneinungen haben keinen solchen Glanz
Ich schweige und mein Schweigen hat mich verbrannt

Erfahre, wie sehr mein Herz,                        
Wie sehr es Dich liebt – Du ahnst es gar nicht
Auch niemand weiß es, der danach fragt
Und solange ich sprachlos bleibe, fängt alles Feuer

Erfahre, wie sehr mein Herz,                        
Wie sehr es Dich liebt, das habe ich Dir niemals gesagt –
Ich habe es Dir nicht gesagt, auch nicht auf gut Glück.                                  
Nur das Meer und die Musik
Sprechen Worte zur Liebe

Falls Du mich fragtest: Was nun
Falls Du mich fragtest: Wo steuern wir hin
Würde ich Dir sagen: Der Wind wird Dir antworten
Wir schweben jetzt auf den Wolken

Der erste Herbstregen durchnässt mein Haar
Aber meine heimliche Sonne bist Du
Die Verneinungen haben keinen solchen Glanz, sage ich
Das Herz lässt sich nicht fangen in einem solchen Schmetterlingsnetz

Erfahre, wie sehr mein Herz,        
Wie sehr es Dich liebt – Du ahnst es gar nicht
Auch niemand weiß es, der danach fragt
Und solange ich sprachlos bleibe, fängt alles Feuer

Erfahre, wie sehr mein Herz,                        
Wie sehr es Dich liebt, das habe ich Dir niemals gesagt –
Ich habe es Dir nicht gesagt, auch nicht auf gut Glück.                                  
Nur das Meer und die Musik
Sprechen Worte zur Liebe



Καθρεφτίζω το νουIch reflektiere den Verstand
Interpretin: Eleftheria Arvanitaki
Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Romany Traditional; Albumtitel: Meno Ektos, 1991)

Ich reflektiere den Verstand
In den Höhlen des Mondes
Und wenn ich Dich weinen sehe
Werde ich am Morgen woanders hin gehen

Der Regen wird färben
Das Silber auf meinem Taft
Und wenn ich einen geheimen Blick auf Dich werfe
Werde ich den Anfang mir um den Hals winden               

Meine Liebe, ein Kranz aus Dornen
Und meine Pfeile des heiligen Sebastian              
Wenn der Schmerz blutete
Färbte er die Berge rot

Ich reflektiere die Welt
Im Bauch des Fasses
Und wenn Küsse Dich finden
Dann ist es mein Schlaf, der sich verspätet                        

Und aus den fünf Leben
Die wir getrennt leben
Halte ich die Augen geschlossen
Auch wenn sie mir Land zeigten

Meine Liebe, ein Kranz aus Dornen
Und meine Pfeile des heiligen Sebastian              
Wenn der Schmerz blutete
Färbte er die Berge rot



Έμαθε η καρδιά – Das Herz hat gelernt
Interpretin: Dimitra Papiou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Kostas Leivadas; Albumtitel: Emathe H Kardia, 2010)

Es gibt Tage
Die sind so zart
So, als wären sie ausgegangen,
Die Kugeln                                        

Vor Dir die Straßen
So weit offen
So bequem und entspannt
Die Schultern

Und dann, wie ein Schatten
Stiehlt diese Grazie etwas von Allem
Neben mir Du – weit entfernt
Mit Deinem Kopfkissen im Arm

Und das Herz hat gelernt
Das Licht anzuzünden
Sein eigenes Licht
Inmitten des bewölkten Himmels
Und eines Abends sagte es:
Sie sind Niemandes Sklaven,
Die Schönheiten der Welt

Es gibt Worte
Die sind so warm,
Wie die Sonne vor
Den Kellern

Wie eine plötzliche Freude,
Wie ein sommerlicher Tag im Januar,
Als würde die Stadt uns alle aufnehmen,
Die, die wir von einer Hoffnung getragen werden

Und das Herz hat gelernt
Das Licht anzuzünden
Sein eigenes Licht
Inmitten des bewölkten Himmels
Und eines Abends sagte es:
Sie sind Niemandes Sklaven,
Die Schönheiten der Welt
Niemandem von uns, mein Licht, sind sie Sklaven,
Die Schönheiten             

Und das Herz hat gelernt
Das Licht anzuzünden
Sein eigenes Licht
Inmitten des bewölkten Himmels
Und es erschien ein Lied
Um anzugeben
Was die Gesellschaften auf der Straße singen werden



Ο μάντης – Wahrsager
Interpretin: Dimitra Papiou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Daphne Alexandri; Albumtitel: Emathe H Kardia, 2010)

Was soll ich Dir geben, mein Wahrsager
Meinen schwarzen Diamanten
Das Silberstück, das ich auf der Hand trage
Damit die zukünftigen Ereignisse eintreffen
Wie ruhige Boote           
Während ich auf sie warte

Zuerst soll der Kuss ankommen
Ohne seine Tränen
Danach zwei Wörter höchstens
Und wieder weit entfernt davon

Zuerst soll der Kuss ankommen
Ohne seine Tränen        
Mein Herz soll wie ein Vogel trinken
Und wieder weit entfernt davon             

Was soll ich Dir geben, mein Windhauch
Meine Nacht und meinen Tag
Damit Du mich nicht quälst
In der Windstille meines Lachens
Wenn das Verlangen wieder lebendig wird
Sobald Du mein Haar berührst

Zuerst soll der Kuss ankommen
Ohne seine Tränen
Danach zwei Wörter höchstens
Und wieder weit entfernt davon Zuerst soll der Kuss ankommen
Ohne seine Tränen
Mein Herz soll wie ein Vogel trinken
Und wieder weit entfernt davon                             



Μια Πίστα Από Φώσφορο – Eine Bahn aus Phosphor
Interpretin: Haris Alexiou
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Thanos Mikroutsikos; Albumtitel: Krataei Chronia Afti I Kolonia, 1990)
   

Wenn dein Boden fruchtbar wäre    
Würde ich Dir eine Bahn aus Phosphor bauen
Mit zwölf Spuren                                          
Zwölf Schrecken
Mit Steckern und tragbaren Spannungen
Mit Trotz und Flugzeugentführern

Wenn Deine Umarmung eine Oase wäre
Würde ich Dir CDs bringen zum Anhören
Im Tanz des Sandes   
ist mein Herz ein Tropfen
Und meine dürstende Seele eine Armee
Und darüber der Adler des Lebens   

Träume, Träume
Meine weit entfernten Flammen
Träume meiner Flucht
Und meine unbekannten Stimmen

Schlafe Du und ich werde träumen
Wie ein ruhiger Gott werde ich herauskommen
aus Deinem weißen Schnee
Ohne Betttuch
In den Krallen des Bösen in dieser Nacht                             
Und dem Tod tut es leid, sich zu verstecken



Τα Συρτάρια – Die Schubladen
Interpretin: Dimitra Galani
(Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Dimitra Galani; Albumtitel: Anasa, H Techni Tis Kardias, 1995)

Mein ganzer Körper ähnelt Schubladen,
alle bis zum Anschlag geöffnet
Bernsteinstücke sind die Nächte
Viele Leben, viele Tode
Und anderswo deine Worte wie Knäuel
Tücher für arme Leute, wie Pontius Pilatus
Zwei Ringe und zwei Würfel

Stoßt mich zurück ins Leben
Jede Schublade ist eine Wunde, räum‘ mich auf…
Ich halte Geheimnisse fest zwischen den Zähnen
Ich mag keine hastigen Hände, reinige mich…

Mein ganzer Körper gleicht einem Brunnen
Und alles liegt hier unten hingeworfen
Eimer – überschwappende Dunkelheit
Für Augen, übergeschnappte Augen.
Die Zärtlichkeiten beim ersten Echo.
Gott soll trinken und mich ausspucken
Mich, die ich in der Nacht zu Erde werde

Stoßt mich zurück ins Leben
Jede Schublade ist eine Wunde, räum‘ mich auf…
Ich halte Geheimnisse fest zwischen den Zähnen
Ich mag keine hastigen Hände, reinige mich…



Κόκκινο Τραίνο – Roter Zug
Interpretin: Dimitra Galani
Liedtext: Lina Nikolakopoulou, Musik: Vinicio Capossela. Adaption von “Corre Il Soldato”; Albumtitel: Dama Coupa, 2007

Roter Zug
Und ich wechsle meine Körperhaltung
Mit dem Mond,
Mit dem Nacken auf dem harten Kissen,
Doch, wenn das Schicksal eine Haltestelle hat, dann bist du sie für mich
Die Türen haben sich geschlossen,
Der Zug ist abgefahren, voller Soldaten
Gebeugte Schultern, was wird noch auf uns zukommen?
Die Nacht tanzt wie verrückt, der Osten blutet

Egal wieviel Liebe ich dir entgegenbringe
Egal wieviel Herzblut
Die Zeit wird sich für uns nicht zurückdrehen
Wohin uns das Leben führt, das weiß ich nicht
Wohin führt es uns, mein Leben?

Ich weiß, ich darf
Mein Herz nicht sehen lassen,
Dass es sich noch nach deinem Mund sehnt,
Damit das Leben atmen kann, mein süßer Atem
Um mich herum Häuser,
Das Eine neben dem Anderen, Ängste, schlaflose Nächte
Doch der Himmel zerbricht in Trümmer, und während er zerbricht,
Ritzt er meine Seele ein – Es ist der Anfang vom Ende

Egal wieviel Liebe ich dir entgegenbringe
Egal wieviel Herzblut
Die Zeit wird sich für uns nicht zurückdrehen
Wohin uns das Leben führt, das weiß ich nicht
Wohin führt es uns, mein Leben?

Egal wieviel Liebe ich dir entgegenbringe
Egal wieviel Herzblut
Die Zeit wird sich für uns nicht zurückdrehen
Wein‘ mir nicht, denn ich leide,
Wein‘ mir nicht, lieb‘ mich nicht
Wein‘ mir nicht, lieb‘ mich nicht



Στα κίτρινα φώτα – Im gelben Lichtschein
Interpretin: Dimitra Galani
Liedtext: Lina Nikolakopoulou. Adaption von Leonard Cohens Famous Blue Raincoat‘, Musik: Leonard Cohen; Albumtitel: Kala Einai Ki Etsi, 1981

Den ganzen Nachmittag habe ich gar nichts gesagt
Ich verstecke meine Worte hinter einer Zigarette
Die Farben draußen verblassen, verschwinden
Ich schließe meine Augen, um einen tiefen Atemzug zu nehmen
Wie wird es so früh dunkel
Alles ist da, wie ein Abschluss eines Festes
Der Balkon ist eng, die Stadt unten riecht
nach Einsamkeit und Rauch
Und ich bleibe im gelben Lichtschein stehen
In der Stadt, die deine Stimme zu beherbergen vermochte
Deine Stimme, die sagt: ‚Ich liebe dich‘
Ich habe dich im gelben Lichtschein verloren
In der Stadt, die deine Stimme zu beherbergen vermochte
Deine Stimme, die sagt: ‚Ich liebe dich‘
Die sagt: ‚Ich liebe dich‘

Den ganzen Abend verbringe ich am Fenster
Und die Leute unten auf der Straße laufen mit einer Gleichgültigkeit vorbei
Ein Radio-Sender ist kaum zu hören
Wohin führt mich mein Leben – ohne Flügel
Wie wird es so früh dunkel
Alles ist da, wie ein Abschluss eines Festes
Der Balkon ist eng, die Stadt unten riecht
nach Einsamkeit und Rauch
Und ich bleibe im gelben Lichtschein stehen
In der Stadt, die deine Stimme zu beherbergen vermochte
Deine Stimme, die sagt: ‚Ich liebe dich‘
Die sagt: ‚Ich liebe dich‘